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Vorsorgliche Vollmachten

Fast alles was sie selbst könnten, kann in Ihrem Namen und entsprechender Vollmacht, jeder andere auch tun.

Daher gibt es viele "spezial" Vollmachten und natürlich die sehr gefährliche Generalvollmacht. Diese Vollmachten sind alle individuell Anpassbar und müssen daher direkt mit einem Notar besprochen werden.

Wir beschreiben eine "andere" Art der Vollmacht: Die Vorsorge Vollmacht

Es ist überraschend wie wenig wir für unsere Zukunft manchmal unternehmen und daher ist auch logisch das nur wenige Menschen die Möglichkeit kennen sogenannte vorsorgliche Vollmachten zu machen.

Normalerweise kommt für jeden von uns der Moment an dem wir über unsere Zukunft und über die unausweichliche Tatsache nachdenken was passiert wenn wir nicht mehr sind oder nicht mehr selbst handeln können.

Wenn wir auf fremde Hilfe angewiesen sind, meistens nach einen schlimmen Erlebnis in der Familie, kommt die Angst, was ist wenn mir so etwas passiert, wie kann ich meine Interessen schützen.

Für den Todesfall haben wir meist ein Testament das unsere liebsten Bedenkt, was ist aber bei Alzheimer, Geistige Krankheiten die unzurechnungsfähig machen oder wenn man im Koma liegt nach einem Unfall? In diesen Situationen hilft kein Testament.

Die vorsorglichen Vollmachten sind eben dafür gedacht. Sie treten erst in Kraft wenn Sie selbst nicht mehr entscheiden können, aus welchen Gründen auch immer.

Früher war das ein sehr komplexer Prozess der mit entsprechendem Attest von Ärzten und per Gericht beantragt und erzwungen werden musste. Um diesen Aufwand, sowohl an Zeit als auch an Geld zu vermeiden, gibt es die „Präventive Vollmacht“.

Rechtsanwälte empfehlen diese Vollmacht für Leute mit Eigentum, die Ihren Kindern ermöglichen das Eigentum zu verkaufen um die Kosten für das Krankheitsbild decken zu können ohne umständliche Wege per Gericht gehen zu müssen.

 

Varianten der präventiven Vollmacht

Präventive Vollmacht mit Kontinuitätsklausel

Diese Vollmacht ist gültig ab dem Moment der Unterschrift und bleibt auch dann in Kraft, wenn die eigenen Kapazitäten nicht mehr vorhanden sind.

 


Die präventive Vollmacht selbst, auch "poder ad cautelam" genannt

Diese Vollmacht tritt nur in Kraft wenn der Vollmachtgeber nicht mehr Zurechnungsfähig ist.

Diese Vollmacht unterliegt komplett der freien Festlegung des Vollmachtgebers und tritt nur unter den, vom Vollmachtgeber, fest gelegten Konditionen in Kraft. Die Konditionen werden frei von jeglichen Einflüssen festgelegt und die Vollmacht tritt ausschließlich in Kraft wenn alle Konditionen gegeben sind.

Wie auch im französischen Recht, kann diese Vollmacht an ein ärztliches Attest gebunden sein, oder wie im englischen Recht, kann der Bevollmächtigte selbst entscheiden ab wann die Vollmacht in Kraft tritt.

 

 


Wann wird davon abgeraten?

Wenn der Rechtsanwalt voraus sieht dass die Vollmacht in skrupellosen Händen zur Waffe werden kann. Normalerweise sind das Menschen ohne sentimentale Bindungen zum Vollmachtgeber, wie Angestellte oder Pflegepersonal.

Im Allgemeinen, wenn der Bevollmächtigte grob Fahrlässig handelt, kann ein Richter einen Vormund bestimmen und die Vollmacht als ungültig erklären.

 


Befugnisse

Die Präventivbefugnisse können ebenso Umfangreich sein wie eine Generalvollmacht und noch umfangreicher, denn Sie kann auch den letzten Willen (Testament) enthalten und die Zustimmung zur Internierung in ein Heim, u.v.m…

Die Befugnisse können limitiert werden oder unter einen Familienrat gestellt werden zur Kontrolle und Regulierung.

Die Limitierungen werden vom Vollmachtgeber festgelegt, es wird allerdings empfohlen eine Option offen zu lassen damit ein Richter zum Schutz des Unzurechnungsfähigen eingreifen kann.