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Zahlungsverlauf bei einer Immobilientransaktion

Die komplette Transaktion einer Immobilie inklusive aller Nebenkosten wird in 4 Schritten abgewickelt.

Die vier Schritte im einzelnen

Die erste Zahlung

Foto von Bargeld, verschieden Scheine und MünzenWenn der Käufer eine Immobilie gefunden hat, muss er diese, mit einem Reservierungsvertrag, reservieren und ein verbindliches Kaufangebot machen.Zu diesem Zweck muss der Käufer, meist in Bar aber auch per Sofort - Überweisung, eine Summe zwischen 3.000,- € und 5.000,- € hinterlegen.

Wenn das Angebot vom Verkäufer nicht angenommen wird, erhält er diese Summe zurück. Wenn es über einen Immobilienmakler läuft wird diese Summe meist dort einbehalten.

 


Die zweite Zahlung

Wenn Käufer und Verkäufer sich einig sind, wird ein privatschriftlicher Kaufvertrag geschlossen, damit ist das Geschäft für beide Seiten bindend und geflossene Gelder werden mit Strafklauseln gesichert.

In diesem Vertrag wird festgelegt wer, was, wann und wieso kauft / verkauft und wie der Ablauf sein wird. Hier wird vom Käufer eine zweite Zahlung geleistet, die Differenz zwischen der gemachten Reservierungssumme und 10% der kompletten Kaufsumme.

Diese Summe sind meistens mehrere 10.000,- € und daher per Überweisung vom Käufer direkt an den Verkäufer getätigt. Vertraglich erhält der Käufer hierzu meist 7 Tage Zeit. Der privatschriftliche Kaufvertrag ist erst bindend wenn die 10% Anzahlung beim Verkäufer oder dessen Stellvertreter eingegangen sind.

 


Die dritte Zahlung

Deutscher Überweisungsträger für internationale ÜberweisungenDiese Zahlung erfolgt beim Notar selbst und betrifft 90% der Kaufsumme die der Verkäufer noch erhalten muss.

Aus diesen 90% werden allerdings die Steuern und Kosten des Verkäufers, welche für den Verkauf für ihn anfallen, abgezogen. Bei ausländischen Transaktionen sind das:

Diese Zahlung wird in Spanien am liebsten über einen Bankscheck geleistet. Ein Scheck der nicht vom Käuferkonto, sondern direkt von einem Bankinternen Konto kommt und somit eines der sichersten Zahlungsmittel überhaupt ist.

Diese Variante hat aber auch sehr hohe Bankgebühren zur Folge, sowohl für Käufer als auch für Verkäufer. Ausländische Bankschecks werden ungern angenommen und von Notaren manchmal auch abgelehnt da sie dem spanischen Standard nicht entsprechen.

Als Variante, für Transaktionen zwischen Ausländern, bietet sich die „Blitz“ oder Sofort – Überweisung zwischen den Parteien an oder, wenn das Geld aus dem Ausland kommt, kann es bei Notaren auch auf ein Depotkonto des Notars überwiesen werden wo es verbleibt bis die notarielle Kaufurkunde unterzeichnet wurde.

 


Die vierte und somit letzte Zahlung

Spanischer BankscheckAls letzte Zahlung, nur für die Käuferpartei, müssen bei einer Gestoría oder direkt beim Notar die Kaufnebenkosten hinterlegt werden, spätestens 14 Tagen nach erfolgreicher notariellen Beurkundung.

In der Regel werden diese Beträge gleich beim Notar an entsprechende Stellen weitergegeben.

Diese Zahlung setzt sich aus folgenden Punkten zusammen: